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Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) ohne Vollnarkose hat enorme Vorteile für Patienten

Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) ohne Vollnarkose hat weit weniger Nebenwirkungen

Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) ohne Vollnarkose verzichtet auf ein „künstliches Koma“

Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) ohne Vollnarkose hat enorme Vorteile für Patienten

Nicht bei allen Operationen und allen Patienten ist es nötig oder möglich, eine Operation in Vollnarkose durchzuführen.

Für eine immer größer werdende Anzahl von Eingriffen bietet sich in Form der Regionalanästhesie eine schonende Möglichkeit zur Schmerzausschaltung in den Teilen des Körpers, die zum Operationsgebiet gehören, wobei der Patient gleichzeitig wach und ansprechbar bleibt.

So auch bei der gaslosen Lift-Laparoskopie, welche auf das herkömmliche „Aufpumpen“ der Bauchhöhle mit Gas verzichtet, sodaß es nicht zu dem enormen intraabdominellen Druck im Bauchraum kommt, welcher bei der konventionellen Laparoskopie mit Gas typisch ist und den Einsatz einer Regionalanästhesie damit unmöglich macht.

Dieser Umstand bedeutet für Patienten, welche aus medizinischen Gründen (Erkrankungen der Lunge oder des Herzens, bei denen eine Vollnarkose zu schweren Komplikationen führen kann) aufgrund des Alters oder auch einer bestehenden Schwangerschaft nicht für eine Vollnarkose in Frage kommen, entweder den Verzicht auf eine minimal-invasive Operation per Bauchspiegelung oder gar den kompletten Verzicht auf den Eingriff.

Aber auch immer mehr junge und gesunde Patienten entscheiden sich bei uns für die regionale Betäubung, da sie keine Vollnarkose (= künstliches Koma) haben möchten und die Regionalanästhesie weit weniger Nebenwirkungen hat.

Die Vorteile der Regionalanästhesie in Verbindung mit der gaslosen Lift-Laparoskopie sind vielfältig:

  • ein „künstlich herbeigeführtes Koma“ wie die Vollnarkose wird vermieden, der gesamte Organismus wird daher nicht mit schweren Medikamenten belastet
  • keine künstliche Beatmung
  • Atmung und Kreislauf sind weniger betroffen
  • Übelkeit und Erbrechen sind nach der Operation gar nicht bis kaum vorhanden
  • die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit ist nach der Operation schneller möglich
  • Patienten sind nach der OP viel schneller mobil
  • über den Periduralkatheter können auch post-operativ Schmerzmittel gegeben werden, sodass keine Schmerzmedikamente, wie zum Beispiel Opiate, die eine Darmträgheit postoperativ begünstigen, oder Antiphlogistika oral eingenommen werden müssen, welche die Magenschleimhaut angreifen können
  • geringeres Auftreten postoperativer Lungenentzündungen
  • geringere kardiale Komplikationen
  • weniger Thrombosen
  • eine oft auftretende postoperative Darmträgheit ist deutlich seltener
  • kein Delir durch die Vollnarkose, was vor allem für ältere Patienten ein hohes Risiko birgt
  • Vermeidung von Verletzungen der Zähne, der Stimmbänder und des Hals-und Rachenraums (bei Vollnarkose durch Intubation immer ein Risiko)
  • Vermeidung einer Aspirationspneumonie durch das Einatmen von Magensaft (sehr gefährlich)
  • Ausschluss intraoperativer Wachzustände, die in 2 % vorkommen können. Sie spüren Schmerzen, können aber nicht einmal auf sich aufmerksam machen! (Siehe Blog)
  • durch eine Vollnarkose kann es selten zu Stoffwechselverschiebungen kommen, welche zu einer lebensbedrohlichen Temperaturerhöhung führen können: „maligne Hyperthermie“
  • bedingt durch die gaslose Lift-Laparoskopie Vermeidung von Schmerzen, die zum Teil tagelang bis in die Schulter- und Halsregion ausstrahlen können

Deshalb bei Bauchspiegelungen:
„Vollnarkose? – Nein-Danke!“

Zur Anwendung kommen bei uns zwei verschiedene rückenmarksnahe Anästhesieverfahren, die bei Bedarf auch kombiniert werden können und die zu einer Betäubung der Nerven führen, welche den gesamten Bauchraum und die Beine versorgen:

Zum einen die Spinalanästhesie, welche wir für kurze Eingriffe (bis zu 60 Minuten) anwenden. Hierbei wird zuerst äußerlich die Haut betäubt und dann mittels einer sehr dünnen Nadel Nerven im sogenannten Spinalkanal direkt betäubt, was zu einer kompletten Schmerzfreiheit und einem Taubheitsgefühl im Bauchbereich und in den Beinen führt.

Die zweite Regionalanästhesieform ist die Epiduralanästhesie, welche für Eingriffe bei uns Anwendung findet, die über 60 Minuten dauern. Hierbei wird ebenfalls erst die Haut betäubt und danach ein winziger Schlauch in den Epiduralraum gelegt und die Nerven dort betäubt, nachdem sie den Spinalkanal schon verlassen haben. Taubheit des Bauches und der Beine tritt bei diesem Verfahren nicht auf, das Schmerzempfinden ist jedoch genauso ausgeschaltet, wie bei der Spinalanästhesie.

Nach Legen der jeweiligen Regionalanästhesie wird wiederholt geprüft, ob die gewünschte Schmerzfreiheit eingetreten ist. Erst dann erfolgt der chirurgische Eingriff, vorher nicht!

Oft kombinieren wir beide Verfahren, da die Spinalanästhesie eine umfangreichere Betäubungsstärke aufweist, über den Schlauch der Epiduralanästhesie während der Operation bei Bedarf weiteres Anästhetikum gespritzt werden kann und so die gesamte Menge der verabreichten Wirkstoffes vermindert werden kann. Auch nach der Operation kann dieser Epiduralkatheter noch für einige Tage liegen bleiben, um auf diesem Wege für eine gute Schmerztherapie zu sorgen. Danach wird er schmerzlos entfernt.

Während der Operation werden alle Vitalparameter (Blutdruck, Puls, EKG, Sauerstoffsättigung) selbstverständlich überwacht, auch wird für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr über eine Infusion („Tropf“) gesorgt.

Manche Patienten möchten hellwach sein und alles mitbekommen, mit dem Operateur und Anästhesisten reden, ein Lieblingsbuch lesen, oder per Kopfhörer Musik hören, andere wiederum fühlen sich wohler, wenn die Möglichkeit eines leichten bis tiefen Dämmerschlafes besteht. Unsere Anästhesisten geben den Patienten ganz nach Wunsch und Bedarf etwas zur Beruhigung oder entspannten Schlaf mit Beibehaltung der eigenen Atmung.

Was sind mögliche Komplikationen der Regionalanästhesie?
– an der Einstichstelle: Blutungen, Hämatome (Blutergüsse), Reizungen der Haut und Entzündungen
– Sensibilitätsstörungen und Lähmungserscheinungen bei Schädigung der Nerven
– allergische Reaktionen auf das verwendete Schmerzmittel
– Kopfschmerzen, die über Tage andauern können

Durch die minimal-invasive gaslose Lift-Laparoskopie sowie die gleichzeitige minimal-invasive Form einer Narkose durch Regionalanästhesie erhalten Patienten die Möglichkeit und freie Wahl, auf schonende Verfahren zurück zu greifen und dabei gleichzeitig die bestmögliche Therapie zu bekommen. Der Patient steht dabei im Mittelpunkt.

Über Aufklärungsgespräche mit dem Operateur und dem Anästhesisten, eine ruhige und entspannte Atmosphäre im Operationssaal wird eine Umgebung geschaffen, in der sich der Patient sicher, entspannt und als bewusster Teil des Ganzen fühlen kann.

Bauchspiegelung ohne Vollnarkose / Laparoskopie ohne Vollnarkose

Während der Operation kommunizieren Operateur und Anästhesist mit der
Patientin.

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Erfahrungsbericht einer Patientin über eine Bauchspiegelung / Laparoskopie ohne Vollnarkose unter Regionalnarkose

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